Storecheck

Storecheck BeispielIn einem „Storecheck“ ermitteln wir, wo Ihr Unternehmen steht. Diese „Standortbestimmung“ bildet die Grundlage, auf der Sie die Notwendigkeit, Umfang, Dauer und Schwerpunkte einer künftigen, dauerhaften Veränderung erkennen können.

Der Storecheck umfasst

  • ein Gespräch mit der Unternehmensführung,
  • Mitarbeiterbefragungen und
  • die Ermittlung eines Stärken- und Schwächenprofils Ihres Unternehmens.

Sie erhalten die Auswertung schriftlich. Ziel dieser ersten Analyse ist es, bereits Empfehlungen für strategisches Marketing zu formulieren sowie konkrete Optimierungsvorschläge zu unterbreiten.

Der Storecheck wird pauschal mit 2.000,00 Euro zuzüglich 6% Servicepauschale, Spesen und zzgl. MwSt. in Rechnung gestellt. Wenn Sie Fragen zu oder Interesse an einem Storecheck haben, freuen wir uns auf eine Nachricht von Ihnen.

Kontaktaufnahme - Kommunikation in alle Richtungen

Wir werden Ihnen einige Impulse anbieten, um Ihr Unternehmen in ein besonderes Licht zu rücken und sich von den Mitbewerbern abzugrenzen.

Es geht um das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens. Damit ist nicht nur Ihre Leuchtreklame oder Ihr Schaufenster gemeint, sondern das was von Ihrem Haus von allen Menschen mit denen Sie Kontakt haben wahrgenommen wird. Wie fühlt sich Ihr Unternehmen für potenzielle Kunden an?

Hier spielen plakative Äußerlichkeiten eine Rolle aber auch die Dinge die sich im Tagesgeschäft einschleichen, ohne das sie auffällig genug sind, um sie als Schwachpunkte zu identifizieren. Eine Veranlassung sie gleich morgen abzustellen, sehen wir vielleicht zunächst ebenfalls nicht. Schauen Sie sich Ihren Laden einmal genauer an. Möglich, dass sich mit wenig Aufwand schnell etwas ändern lässt.

 Beginnen wir mit einer “Ladenprüfung“ vor Ihrem Geschäft.

  • Sind die Leuchtmittel in Ihrer Werbeanlage alle in Ordnung?
  • Ist die Fassade sauber?
  • Wann wird vor Ihrem Geschäft und im Eingangsbereich gekehrt und wie regelmäßig geschieht dies? Wer ist dafür verantwortlich?
  • Sind die Schaufenster gereinigt? Von innen und von außen?
  • Fliegen?
  • Spinnweben?
  • Wie häufig wechseln Sie Ihre Schaufensterdekoration?
  • Licht lockt Leute! Wie groß ist Ihr Lockfaktor?
  • Brennen im Schaufenster alle Leuchtmittel?
  • Sind die Brillen im Schaufenster durch Beleuchtung in Szene gesetzt?
  • Sind die Brillen im Schaufenster sauber?
  • Sind die Preisschilder in Ordnung?

All das was hier hinterfragt wird, klingt eher banal. Unserer Erfahrung nach wird vieles davon gerade deshalb häufig vernachlässigt und kaum noch kritisch überprüft. Ein Endverbraucher ist in seiner Wahrnehmung, auf der Suche nach dem vermeintlich richtigen Optiker zunächst einzig auf solche Kleinigkeiten angewiesen. Stimmen hier die Erwartungen nicht mit dem überein, was sich ihm präsentiert, wird er das Geschäft nach einigen Blicken links liegen lassen, noch bevor er es betreten hat.

Hat er sich entscheiden, das Geschäft zu betreten, dann steht die Ladentür als nächster „Schlimmfaktor“ im Wege.

  • Wann haben Sie das letzte Mal dafür gesorgt, dass der Griff Ihrer Ladentür gereinigt wird?
  • Wischen Sie den Türgriff täglich ab?
  • Haben Sie sich einmal Gedanken gemacht, wie viele Mikroorganismen auf einer Türklinke oder einem Türgriff heimisch sind?
  • Wenn der erste Körperkontakt mit Ihrem Geschäft unangenehm ist, müssen Sie unnötig viel Zeit investieren, um das im Unterbewusstsein des „Geschädigten“ wieder gerade zu biegen.

Wenn Sie diese Ansicht zunächst nicht teilen, dann überprüfen Sie doch einmal wie es Ihnen geht, wenn Sie mit einem Unternehmen zum ersten Mal Kontakt aufnehmen und Sie geben jemandem bei der Begrüßung die Hand. Fühlt sie sich warm, feucht oder gar klebrig an, werden Sie wohl kaum mit Begeisterung etwas kaufen, sondern vielmehr die Gesamtleistung dieses Unternehmens kritisch in Frage stellen. Wenn dann noch Unordnung auf einem Schreibtisch herrscht, die Krawatte ihres Gegenübers einen Fleck hat oder Sie gar irgendwo Schmutz entdecken, sind Sie mit Ihrem Urteil spätestens fertig. Dieses Unternehmen hat bei Ihnen verloren.
Ja so oder so ähnlich sind wir als Verbraucher unterwegs.

Kaufentscheidungen sind Gefühle. Der Preis oder eine Marke sind bei der Entscheidungsfindung nur sekundäre Kriterien.

Wir wollen uns in diesem Artikel ausschließlich mit solchen „Kleinigkeiten“ beschäftigen, deshalb gehen wir bewusst nicht auf die Beratung als solche ein.

Der Auftritt eines Unternehmens findet auch in Form von Geschriebenem statt. Nehmen wir als Beispiel das Briefpapier.

  • Ist die Schriftart insgesamt einheitlich oder gibt es verschieden Typografien innerhalb des Schriftstücks? Nicht selten ist hier auf einem ansonsten unbeschriebenen Blatt, mit den wichtigsten Informationen eines Unternehmens nur wenig Stimmiges zu finden.
  • Stimmt das Logo auf dem Briefpapier mit dem Logo der Außenwerbeanlage überein?
  • Wie sieht es mit der Übereinstimmung bei Stempeln oder sonstigen Geschriebenen aus?
  • Wie sehen Ihre Anschreiben an Ihre Lieferanten aus? Legen Sie im schriftlichen Austausch mit Ihren Zulieferern Wert auf ein positives Erscheinungsbild oder verfassen Sie Ihre Bestellungen, Reklamationen und sonstige Informationen handschriftlich auf einem beliebigen Stück Papier?

Wie sich Ihr Unternehmen präsentiert hat also nicht nur etwas mit der Kontaktaufnahme zu Ihrem Kunden zu tun, sondern auch ein Schriftverkehr mit Ihren Lieferanten veranlasst diesen zu einer mehr oder weniger positiven Bewertung. Man stelle sich hier nur vor, dass der Schriftverkehr mit Lieferanten eine eher anonyme Angelegenheit ist. Das Päckchen oder der Brief, den Sie versenden, ist unter Umständen neben dem textlichen Inhalt das Kriterium, welches Ihr Anliegen oder Ihre Forderung zu Wohlwollen oder Ablehnung, Ihres unsichtbaren Gegenübers veranlasst. Auch dieser Mensch hat keine anderen Möglichkeiten, als sichn, zunächst über Äußerlichkeiten ein Bild von Ihrem Unternehmen zu machen. Sie ernst zu nehmeSie zu belächeln, Sie sympathisch oder unsympathisch zu finden. Dies ist der Grund, für beigepackte Gummibärchen, Bonbons oder sonstige Aufmerksamkeiten, die Ihnen Ihre Lieferanten in die Päckchen legen. Mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse.

Zurück zu Ihrem Kunden.

Je mehr ein Kunde von Ihnen „mitnimmt“, wenn er Ihr Haus verlässt, hier ist nicht etwa Diebesgut gemeint, umso mehr Erinnerungen an Ihr Haus wird er haben. Stellen Sie sich nur den Nomaden vor, der durch die Stadt zieht und mehrere Geschäfte aufsucht, bevor er sich entscheidet. Sorgen Sie also dafür, dass er sich an Sie erinnert und dass die Erinnerung an Sie stärker ist als an die vermeintlichen Mitbewerber.

  • Haben Sie eine Visitenkarte Ihres Unternehmens, die Sie mitgeben können? Ja die haben Sie mit Sicherheit. Aber haben Sie eine die unverwechselbar ist oder auffallend anders als die Ihre Mitbewerber?
  • Hat jeder Mitarbeiter Ihres Hauses eine eigene Visitenkarte, mit der der Kunde auch wieder nach seinem Berater fragen kann? So entsteht Kundenbindung zu Ihren Mitarbeitern, die es Ihnen mittelfristig abnimmt, für jeden Ihrer Kunden persönlich da sein zu müssen.
  • Erfährt Ihr Kunde etwas von seinem Berater auf dieser Visitenkarte? Kann er vielleicht schmunzeln über das was dort steht? Steht dort sympathisches über den Berater drauf?
  • Kann der Kunde mit seinem Berater einen persönlichen Email-Kontakt herstellen? Hat also jeder Ihrer Mitarbeiter eine eigene Email-Adresse? Steht diese auf der Visitenkarte?
  • Machen Sie Fotos von Ihren Kunden, die Sie ihnen mitgeben? Sind dort Ihr Name, Ihre Adresse und Ihr Logo drauf? Im nächsten Geschäft wird der Kunde möglicherweise dieses Foto zum Vergleich noch einmal anschauen. Das freut den Kollegen der solchen Service vielleicht nicht anbietet sicher nicht. Soll es auch nicht!
  • Haben Sie eine Karte, auf der Sie eine vor ausgewählte Brille notieren können, mit der Ansage, dass Sie sich freuen, wenn der Kunde sich diese Brille beim nächsten Besuch nochmals vorlegen lässt?
  • Gibt es in Ihrem Hause kleine Aufmerksamkeiten oder angenehme Dinge, an die sich der Kunde erinnert, wenn er im nächsten Laden Brillen probiert? Was das sein kann? Fragen Sie sich einmal wie Ihr Kaffee schmeckt. Haben Sie dafür schon mal Komplimente bekommen? Wenn nicht, dann sollten Sie die Marke oder die Maschine wechseln oder beides. Gibt es Gebäck zum Kaffee? Was bieten Sie sonst an Getränken an? Wie duftet es in Ihrem Laden? Gibt es einen frischen Blumenstrauß oder sonstige schöne Dinge zu sehen? Bilder, Skulpturen oder, oder, oder?
  • Haben Sie sinnvolles und interessantes Spielzeug für Kinder, mit dem diese sich länger als drei Minuten beschäftigen können, damit die Eltern in Ruhe eine Brille aussuchen können? Ja, so etwas gibt es. Wenn Sie selbst Kinder haben, dann überlegen Sie doch einmal womit Ihre Kinder am Liebsten spielen oder gespielt haben.
  • Haben Sie Kleinigkeiten, die Sie den Kindern mitgeben können? Im besten Fall mit Ihrem Logo drauf?

Wir sind sicher, Sie haben über manches schon nachgedacht. Machen Sie dies vielleicht alles nur deshalb nicht, weil Sie befürchten, Kollegen könnten zuviel von Ihren Strategien erfahren? Oder machen Sie dies alle nur deshalb nicht, weil Sie sparen wollen? Oder gibt es sonst einen plausibel erscheinenden Grund?

Der bessere Ansatz ist dies alles für Ihre Kunden zu tun. Das schafft Kundenbindung an Ihr Haus und macht es dem Kunden leicht, zu entdecken, dass er beim richtigen Optiker ist und nicht nach einem anderen zu suchen braucht.

Seien Sie allzeit präsent in den Köpfen Ihrer Kunden.

Wenn Sie vom ersten Kontakt an alles richtig machen und die Erwartungen des Kunden erfüllen oder was viel besser ist, diese von vornherein übertreffen, dann brauchen Sie sich über Kunden die „nur mal gucken“ wollen, keine Gedanken mehr zu machen. Dann werden aus „Guckern“ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beim ersten Kontakt schon „Käufer“.

Spätestens dann wenn sie doch noch einen Kollegen aufsuchen, und dort nicht in gleichem Maße ihr Erwertungen erfüllt sehen, dann sind Sie Sieger. Es ist zugleich das schönste Kompliment, das Ihnen ein Kunde machen kann. Wenn er nach dem Besuch bei einem anderen Optiker zu Ihnen kommt und die Brille bei Ihnen kauft, sind Sie besser als andere.

Setzen Sie also Anker und bringen Sie sich in Erinnerung. Es gibt neben dem hier Beschriebenen noch eine Menge anderer Dinge, die sich dazu eignen um einen nachhaltigen Eindruck bei einem Kunden zu hinterlassen.
Setzen Sie Kaufimpulse. Je mehr, desto besser!

 

Dieser Artikel erschien in ähnlicher Form im Magazin Eyebizz.